FAQ - Mobilität neu erfahren

Wie kommt der Strom in das Fahrzeug?

In der Regel können Fahrzeuge mit dem zugehörigen Ladegerät an jeder hausüblichen Steckdose geladen werden. Bei einigen Fahrzeugen ist der Akku auch
herausnehmbar, sodass das Laden auch im Wohnzimmer, Büro oder Cafe jederzeit möglich ist. Darüber hinaus gibt es in vielen Städten bereits Stromtankstellen.

Müssen die Akkus vor dem Laden vollständig entleert sein?

Nein! Die verwendeten Akkus haben keinen Memory Effekt – somit ist eine Entladung vor dem Aufladen nicht notwendig.

Wie weit kann ich mit einer Akkuladung fahren?

Die Reichweite hängt vom Batterie-Typ und dem Energieinhalt des Akkus, von der Art der Motorsteuerung (Drehmomentsensor, Gasgriff etc.), der Fahrweise, dem Gelände, dem Straßenbelag, der Wartung des Fahrzeuges (Reifendruck, Schmierung, Akkuladung), der Temperatur, der Eigenleistung und dem Gewicht des Fahrers und des Fahrzeuges ab. Genauere Angaben finden Sie daher in den Fahrzeugbeschreibungen.Vergleich: Ein Auto verbraucht am Berg wesentlich mehr Benzin als in der Ebene, häufige Stopps an der Ampel in der Stadt treiben den Verbrauch in die Höhe und die Reichweite sinkt.

Wird beim Bremsen oder Bergabfahren Energie rückgewonnen?

Die Rückgewinnung von Energie ist technisch möglich, aufgrund des tiefen Gewichtes und der Geschwindigkeit kann jedoch nur sehr wenig Energie zurück gewonnen werden. Daher verzichten (fast) alle Anbieter auf die Rückgewinnung. Einzelne machen es aus Marketinggründen (Aussage eines Anbieters!), damit auf die immer gleichen Fragen eine bejahende Antwort gegeben werden kann.

Was kostet mich der Strom pro 100 Kilometer!

Bei den Fahrrädern sind die Stromkosten bei 0,20 Euro (drei Minuten warm duschen benötigt die gleiche Energiemenge, wie man für 100km Fahrt mit dem Flyer verbraucht), bei Motorrollern und Motorrädern 0,50 Euro - 1,00 Euro pro 100km. Bei PKW und Nutzfahrzeugen sind es zwischen 1,50 Euro und 4,00 Euro - je nach Fahrweise und Strompreis.

Wie lange kann ich meinen Akku nutzen?

Elektrofahrzeuge zeichnen sich durch einen leisen, abgasfreien, wartungsarmen und zuverlässigen Antrieb aus. Die Akkus bilden die Energiequelle eines Elektrofahrzeuges. Die Nutzung der Akkus ist in Ladezyklen angegeben. Bei modernen Lithium-Ionen Akkus rechnet man heute mit einer Lebensdauer von 1000 Ladezyklen. Dies entspricht bei einem Fahrzeug mit einer Reichweite von 50 km einer Lebensdauer von 50.000 km. Genauere Angaben finden Sie in den jeweiligen Fahrzeugbeschreibungen.

Wann sollten die Akkus geladen werden?

Grundsätzlich so oft wie möglich. Sie können jederzeit, wenn Sie die Möglichkeit haben, das Fahrzeug laden. Eine kurze Zwischenladung erhöht die Reichweite und ist für die Akkus nicht schädlich, da es keinen Memory-Effekt gibt...

Lädt sich die Batterie durch das Treten auf?

Aufladen während dem Treten ist nicht sinnvoll, da man neben der Energie für die Vorwärtsbewegung zusätzlich noch Kraft fürs Laden aufwenden müsste.

Ist ein lautloser Motor im Straßenverkehr gefährlich?

Wie auch beim Fahrrad hat der Fahrer mit Umsicht und Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer und Situationen darauf zu achten niemanden zu gefährden. Am Anfang ist es sowohl für den Fahrer selbst, als auch für sein Umfeld gewöhnungsbedürftig. Regelmäßige Fahrten führen jedoch schnell zu einer Gewohnheit.

In welchem Alter soll ich mir ein Elektro- Fahrrad kaufen?

Man kann dem Interessenten durchaus recht geben, dass er nicht dem Durchschnittsalter entspricht - dies liegt nämlich in der Regel wesentlich tiefer als sein eigenes Alter! Das Modell I:sy, cool-urban-stylisch, perfekt für den Stadtverkehr entwickelt, spricht eine sehr junge Zielgruppe an. Bei Probefahrten mit sportlichen Modellen wie FLYER S-Serie, etc., beträgt das Durchschnittsalter ca. 38 Jahre. Bei modernen, auch für Radtouren geeigneten Modellen kann das Durchschnittsalter mit "50+ Generation" angegeben werden -dieses wird von Jahr zu Jahr geringer! Modelle mit Gasgriff sind im obersten Alterssegment vertreten.
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